Seniorenheim in Niederweimar wird an neuen Träger übergeben

St. Elisabeth-Verein Marburg übernimmt Trägerschaft der „Senioren- und Pflegeheim Elisabeth GmbH“...

Marco (rechts) und Ines Perri (Mitte) zusammen mit Oliver Pappert vor dem „Senioren- und Pflegeheim Elisabeth GmbH“ während der symbolischen Übergabe.

Niederweimar.

St. Elisabeth-Verein Marburg übernimmt die Trägerschaft der „Senioren- und Pflegeheim Elisabeth GmbH“. „Für unsere schöne Einrichtung war es uns wichtig, eine gute Nachfolge zu finden - gerade im Hinblick auf unser Team und unsere Gäste“, sagt Ines Perri, Pflegedienstleiterin und bisherige Geschäftsführerin der Senioreneinrichtung und Tochter von Elisabeth und Eugenio Perri, die das Haus in der Niederweimarer Schützenstraße vor fast 40 Jahren gegründet haben. „Wir haben in all den Jahren alles dafür getan, dass unser Team, die Gäste, Angehörige und Familien sich gut und familiär bei uns aufgehoben gefühlt haben.“ Deshalb sei der nahtlose Übergang bei der Trägerschaft der „Senioren- und Pflegeheim Elisabeth GmbH“ zum 1. Juni 2022 „eine Herzensangelegenheit“. Ihr Bruder Marco Perri, Heimleiter und bisheriger Geschäftsführer, führt fort: „Der St. Elisabeth-Verein, der nicht nur in Marburg großflächig in mehreren Bereichen sozialer Arbeit gut aufgestellt ist, hat uns mit seinem Gesamtauftritt überzeugt. Wir freuen uns, dass wir diesen Partner für die Einrichtung gefunden haben.“

1983 wurde das Senioren- und Pflegeheim Elisabeth Niederweimar von der Familie Perri gegründet und seitdem als Familienunternehmen geführt und bietet derzeit 44 Plätze für Vollstationäre Pflege, aber auch Kurzzeitpflege. Zum 1. Juni 2022 wird der St. Elisabeth-Verein Marburg der Gesellschafter der „Senioren- und Pflegeheim Elisabeth GmbH“ in Niederweimar. Die Verantwortlichkeit für die Pflege bleibt zunächst bei der bisherigen GmbH, deren Geschäftsführer Oliver Pappert wird. Er bringt aufgrund seiner Geschäftsführungstätigkeit in der Altenhilfe St. Elisabeth gGmbH, einer Tochter des St. Elisabeth-Vereins Marburg, die nötigen Voraussetzungen mit, auch um die die weiteren Schritte einzuleiten: „Wir werden in den nächsten Monaten versuchen, aufgrund der Nähe zur Diakonie tarifliche Vergütungen, die sich an den Richtlinien der Diakonie Kurhessen-Waldeck orientieren, für die Mitarbeitenden einzuführen.“ Auf lange Sicht werde die Altenhilfe St. Elisabeth gGmbH auch den Betrieb übernehmen, was aber noch bis in die kommenden Jahre dauern kann. „Wir freuen uns, dass wir unser Angebot in der Altenhilfe in der Region mit einem solch traditionellen Familienbetrieb erweitern können – eine Aufgabe, auf die wir uns besonders freuen.“

Nach wie vor stellt für Pappert das Gewinnen von Fachkräften in der Pflege eine wichtige Aufgabe dar. Durch das Hinzugewinnen des Heimes in Niederweimar sei die Attraktivität der Altenhilfe St. Elisabeth gGmbH als Arbeitgeber weiter gestiegen, nicht nur durch diesen Familienbetrieb: „Wir sind nun auch regional noch breiter aufgestellt und können unseren Mitarbeitenden vielfältige Möglichkeiten bieten.“
„Der familiäre Charme und die gute Qualität in der Pflege und Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner wird weiterhin die tragende Rolle für den Betrieb dieser Einrichtung darstellen.
Wir freuen uns auf diese Aufgabe und über die stetig qualitative Erweiterung unserer vollstationären Pflegeangebote“, so Pappert.