Neue Dimensionen des Miteinanders eröffnen und die Herzen der Menschen berühren

Die WABLage 3.3 als Kunst-Plattform für Künstler*innen aus der Region - Miteinander und Füreinander in Corona-Zeiten

 

Künstler*innen:

  • 01.11. - 15.11.2020 Blankenhagen Martin; Schüler, Anja
  • 20.11. - 06.12.2020 Zimmer, Michael; Becker, Gabriele
  • 18.12. - 03.01.2021 Kreativwerkstatt Leipziger Straße
  • 08.01. - 24.01.2021 Betz, Sabine; Busch, Silvia; Wagner, Michael
  • 05.02. - 21.02.2021 Hinrichs, Frank; Motosso, Ingrid; Wollmer, Heidi
  • 26.02 - 14.03.2021 von der Bey, Ilona; Barth, Jürgen
  • 19.03. - 04.04.2021 Petraccaro-Goertsches, Jessica; Hoffbauer Gudrun; Schönborn, Angelika
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Zeit- alles, was mit diesen vier Buchstaben zu tun hat, fasziniert schon immer die Menschen und beschäftigt sie - auch Anja Schüler, Mitarbeiterin im St. Elisabeth-Verein. Mit ihrem Zeitrad - einer Skulptur aus Holz und Metall - regt sie zum Nachdenken darüber an.

Eigentlich hat das Wort „eigentlich“ keine so richtige Bedeutung, sondern ist eigentlich ein einschränkender Zusatz. Und eigentlich sollte die WABLage 3 Ende Oktober das „Kunst, Kultur und Miteinander“ der beiden Vorgänger fortsetzen, als beispielsweise im vergangenen Jahr 700 Besucherinnen und Besucher den Abschied aus den alten Industriehallen in der Cölber Lahnstraße erlebten. Uneigentlich ist bereits vor dem Lockdown nun die WABLage 3.3 entstanden – aufgrund der damaligen Entwicklung der Corona-Fallzahlen: Diese findet zunächst nicht live, sondern digital statt. Ganz nach dem Motto: „Wenn die Menschen nicht zur Kunst kommen können, kommt die Kunst zu den Menschen.“ Über die Webseite wabl-cölbe.de als Mutterkunstschiff kommen Kunst und Künstler*innen ins heimische Wohnzimmer – mit Fotos, Texten oder Videos. Zudem werden verschiedene Social-Media-Kanäle (z. B. Facebook) verlinkt. Sobald sich die Corona-Lage wieder entspannt, können die jeweiligen Ausstellungen und (an den Wochenenden) Künstler*innen dann auch live erlebt werden – im Rahmen der dann jeweils geltenden Corona-Bestimmungen und natürlich mit Maske, dem nötigen Abstand und gut durchgelüftet. Für den St. Elisabeth-Verein sei es wichtig, Veranstaltungen wie die WABLage 3.3 zu organisieren, sagt Vorstand Ulrich Kling-Böhm während eines Rundganges durch die Ausstellung: „Es werden neue Dimensionen im Miteinander außerhalb des Alltags eröffnet.“ Für seinen Kollegen Matthias Bohn ist es dabei wichtig, „die Herzen der Menschen zu berühren“. Und dies sei mit der WABLage 3.3 gelungen. „3 Künstler*innen | 3 Wochen“ – so lautet das Motto bis in den April hinein, wenn insgesamt 18 Künstler*innen aus der Region ihre Werke in der 100 m² großen Eingangshalle des ersten WABL-Bauabschnittes in der Cölber Lahnstraße 8 präsentieren. Und das Gute daran: Auf der Webseite sind die Werke der Künstler*innen sowie die Geschichten und Videos zu ihnen über den Tag hinaus präsent, können Interessierte sie erleben, ohne vor Ort zu sein. Die WABLage 3.3 versteht sich als Plattform. Als Keimzelle, aus der sich Weiteres entwickeln kann – beispielsweise Events, die auch digital erlebt werden können, ganz nach dem Motto: Kunst und Kultur trotzen Corona. Auch die WABLage 3.3 selbst ist offen für Neues: neue Ideen und Präsentationsformen. Ganz im Sinne einer Plattform werden sich im Laufe der kommenden Wochen noch Möglichkeiten ergeben, an die wir heute noch gar nicht denken. Es lohnt sich also immer wieder, auf der Internetseite www.wabl-cölbe.de oder auf der Facebook-Seite „Wenn Kunst zu den Menschen kommt“ vorbeizuschauen – das zeigen auch die Zahlen der ersten drei Wochen: 160 Gefällt-mir-Klicks für die Facebook-Seite, die in diesem Zeitraum 2.400 Personen erreichte – die einzelnen Videos bis zu 1.700.