Unsere Arbeit begeistert Diakoniedezernentin

Dezernentin für Diakonie und Ökumene der Landeskirche ist beeindruckt von der Arbeit des St. Elisabeth-Vereins

Informationsbesuch der Oberlandeskirchenrätin Claudia Brinkmann-Weiß in Marburg und Cölbe...

Die Vorstände Ulrich Kling-Böhm (vorne links) und Matthias Bohn (vorne rechts) empfingen gemeinsam mit Andreas Droste, Manfred Günther und Ulrich Betz (hinten von links nach rechts) Oberlandeskirchenrätin Claudia Brinkmann-Weiß und Pfarrer Dr. Oliver Schmalz in Cölbe. Foto: Jürgen Jacob

von Manfred Günther

„Ich bin beeindruckt von der Arbeit des Vereins“: Auf dem Laubengang im zweiten Obergeschoss in der Cölber Lahnstraße blickt Claudia Brinkmann-Weiß, als Dezernentin zuständig für die Bereiche Diakonie und Ökumene der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, gemeinsam mit ihrem Referenten, Pfarrer Dr. Oliver Schmalz, auf den Rohbau des zweiten Bauabschnittes beim Projekt WABL - Wohnen, Arbeiten, Beschäftigen, Leben - und fasst die drei Stationen ihres Informationsbesuches zusammen.

Sie blickt dabei auf den Rohbau mit dem eingeschossigen Ovalbau im Zentrum: Dort wird es ein Inklusions-Café, eine Bürgerwerkstatt, einen Showroom – auch zur gewerblichen Nutzung – und einen Mehrzweckraum als Übergang zum dahinterstehenden dreigeschossigen Gebäude geben. In diesem sind unterschiedlich große Räume geplant – unter anderem für die Fortbildungseinrichtung des Vereins und für die Zentralverwaltung. Im zweigeschossigen Gebäude in Nord-Süd-Ausrichtung (Richtung Straße) wird der Dienstleister „Haus- und Handwerk“ sowohl für Büro- und Gewerberäume als auch für Werkstätten Platz finden.

Das geplante Inklusions-Café in der Lahnstraße mit dem bedeutungsvollen Namen „Salamanca“ ist Anlass für Andreas Droste, zuständig für das Teilhabezentrum Kernbach und Betreutes Wohnen in Marburg und dem Landkreis Marburg-Biedenkopf beim Verein, über Inklusion im Allgemeinen und Projekte wie in Kernbach und das geplante Café im Besonderen zu berichten.
Ulrich Betz, Koordinator für Projekte und Berater der Kinder- und Jugendvertretung, schilderte eindrucksvoll, dass die Mitsprache der Kinder- und Jugendlichen seit Jahrzehnten gelebt werde, diese beispielsweise ein Mitglied in die Mitgliederversammlung entsenden, „dem höchsten Gremium des Vereins“, wie Vorstand Matthias Bohn betonte.

Gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Ulrich Kling-Böhm und Manfred Günther, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit und Koordinator für das WABL-Projekt in Cölbe, stellte er das Projekt auf dem 7.4000 Quadratmeter großen Areal vor, das der Verein 2016 erworben hat und das mehr als 10 Jahre brach lag.

Beeindruckt ist die Dezernentin von der Arbeit des St. Elisabeth-Vereins, der Mitglied in der Diakonie ist, insgesamt. Eine Zeitreise erlebten Claudia Brinkmann-Weiß und Referent Dr. Oliver Schmalz nicht nur beim Blick nach vorne in Cölbe. Im Elisabethhaus im Marburger Hermann-Jacobsohn-Weg ging es um die Wurzeln des Vereins, aber auch um die Gegenwart. Dort berichteten die Bereichsleiterinnen Anja Mzyk und Melanie Kaminski über die Veränderungen in der Arbeit mit Jugendlichen. Im Mittelpunkt stand die interkulturelle Arbeit mit Geflüchteten und die Arbeit mit traumatisierten Kindern.

Die Vorstände Ulrich Kling-Böhm und Matthias Bohn hatten den Gästen zunächst im Verwaltungsgebäude in der Cappeler Straße den Verein und seine Arbeitsgebiete Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, Sozialpsychiatrie und Altenhilfe vorgestellt.