Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung

Intensive Hilfen außerhalb der Herkunftsfamilien

Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung (ISPE) ist oftmals das finale Angebot der Jugendhilfe.

Im Vordergrund jeder Maßnahme steht ein exklusives Beziehungsangebot, das Kindern und Jugendlichen mit erheblichen Beziehungsabbrucherfahrungen und Verhaltensauffälligkeiten eine Basis zur Nachreifung und Weiterentwicklung geben kann.

Kann ein Kind oder Jugendlicher dieses exklusive Beziehungsangebot annehmen, wird hierüber eine Entwicklung positiver Persönlichkeitsanteile möglich.

Betreuungssettings

  • Einzelbetreuung in der Betreuungsfamilie
  • Lebensgemeinschaft in der Kleingruppe
  • Lebensgemeinschaft mit der EinzelbetreuerIn
  • Ambulante Einzelbetreuung im Rahmen des betreuten Wohnens
  • Erlebnispädagogisch ausgestaltete Auslandsprojekte
  • Betreuungsschlüssel 1:1 bis 1:2

Für die Einzelbetreuung bietet der St. Elisabeth-Verein pädagogisch verbindliche begleitende Standards an

  • Monatliche Fachberatung
  • Regelmäßige externe Supervision
  • Regelmäßige kollegiale Beratung in Form von Regionalgruppen
  • Jährlich mehrere interne und externe Fortbildungen
  • Einbindung in die Qualitätssicherung- und Entwicklungsprozesse der Einrichtung


Die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen erfolgt im Rahmen unserer Partizipationsangebote.

Die MitarbeiterInnen sind über Arbeitsverträge oder Verträge für freie MitarbeiterInnen und Versorgungsleistungen sozial gesichert.

Gesetzliche Grundlagen

§ 35 SGB VIII
§ 27 i.V.m. § 34, ggf. § 35a und/oder § 41 SGB VIII

Zielgruppe

Kleinkinder, Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene mit:

  • erheblichen Verhaltens- und/oder Entwicklungsstörungen
  • Lern- und/oder seelischen Behinderungen
  • frühen Störungen in ihrer Entwicklung (Säuglings-, Kleinkindalter)
  • erheblichen Traumatisierungen (z.B. Gewalterfahrungen, sexueller Missbrauch, Vernachlässigung, existenzielle Bedrohung)
  • dem endgültigen Verlust verlässlicher Bezugssysteme
  • dem häufigen Wechsel von Lebensräumen im Rahmen der Jugendhilfe
  • mangelnder Gruppenfähigkeit


Die Bereitschaft zum Verständnis eines prozesshaften Verlaufes in der Entwicklung von ISPE-Maßnahmen und die motivierte Grundhandlung zur Zusammenarbeit aller am Hilfeplan beteiligten Personen und Institutionen sind gute Voraussetzungen für das Gelingen einer positiven Entwicklung.

Interesse geweckt?

Möchten Sie professionell mit Kindern oder Jugendlichen zu Hause arbeiten? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

Sozialpädagogische Fachkraft

Mindestvoraussetzung: ErzieherIn

Kontaktpersonen

Holk Hübscher

Geschäftsbereichsleiter HB II

Tel.: 06421 94842-37
Fax: 06421 9484230
Mobil: 0151 52624237
h.huebscher@elisabeth-verein.de

Routenplaner

Karin Heuer-Ettrich

Aufnahmeanfrage

Fax: 06421 9484230
Mobil: 0151 52624230
k.heuer-ettrich@elisabeth-verein.de

Fachbereichsbüro:

Tel.: 06421 9484234
integrativ@elisabeth-verein.de