Integrative Familien

Ziel:

Die Kinder und Jugendlichen lassen sich auf ihren neuen Lebensraum ein und integrieren sich in die jeweilige Familie. Sie gleichen Entwicklungsrückstände aus und setzen sich mit ihrem Leben und ihrer Herkunftsfamilie auseinander. Der Kontakt zur Herkunftsfamilie bleibt (je nach Situation) erhalten und die Kinder werden gegebenenfalls auf eine Rückführung vorbereitet.

Zielgruppe:

Kleinkinder, Kinder und Jugendliche mit belastenden Biographien, die eine vorübergehende oder dauerhafte Betreuung außerhalb ihrer Herkunftsfamilie benötigen.

Betreuungssetting:

Familienmodell - ohne wechselnde Bezugspersonen

Es werden maximal zwei Kinder und Jugendliche in den Haushalt und das soziale Umfeld der pädagogischen Fachkräfte aufgenommen. Die Erzieher/-innen übernehmen die Verantwortung für die Erziehung, Förderung und Versorgung der ihnen Anvertrauten. Die Kinder und Jugendlichen besuchen Kindertagesstätten (Zusatzkosten) oder die entsprechenden Schulen in der Nähe. Es wird auf die Ärzte- und Therapeutenstruktur im Umfeld zurückgegriffen.

Unterstützende Hilfen für Mitarbeitende in Familienwohngruppen:

  • monatliche Fachberatung
  • monatliche externe Supervision
  • monatliche kollegiale Beratung in Form von Regionalgruppen, regelmäßige, interne und externe Fortbildungen
  • Rufbereitschaft
  • Einbindung in das bereichsspezifische Qualitätsmanagement: Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung der Einrichtung
  • Die Mitarbeitenden sind über Dienstverträge oder Verträge für freie Mitarbeitende und zusätzliche Leistungen für die Versorgung der Kinder und Jugendlichen wirtschaftlich/sozial abgesichert.

Rechtsgrundlage:

§ 27 i.V. mit § 34 SGB VIII, bei Fortführung § 41 i.V. mit § 34 SGB VIII

Ansprechpartnerin

Doris Mensel

Fachberaterin

Tel.: 039262 699912
Fax: 039262 699913
Handy: 0175 7688891
d.mensel@elisabeth-verein.de